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Infraschall PDF Drucken E-Mail

Unter Infraschall versteht man Schall, dessen Frequenz unterhalb von etwa 16 bis 20 Hz, jedoch oberhalb der von wetterbedingten Luftdruckschwankungen liegt. Besonders Infraschallwellen sehr tiefer Frequenz breiten sich gut über große Entfernungen aus. Jedes ausgedehnte, bewegte Luftvolumen erzeugt Infraschall. In der Regel umfassen Infraschallquellen ein breites Spektrum natürlichen und künstlichen Ursprungs. Niederfrequente Wellen, die zum Beispiel bei Erdbeben, Vulkaneruptionen, Meteoritenfall, extremen Wetterlagen (Donner bei Gewittern) oder durch Explosionen entstehen, können sich in der Luft über große Entfernungen bis zu mehreren tausend Kilometern ausbreiten.

Infrasound test field

Bereits in den Jahren 1912 und 1917 wurden in Österreich erste Studien zur Ausbreitung des Luftschalls bei Explosionen von Munitionslagern im Wiener Becken durchgeführt. Am Conrad-Observatorium wurde im Juni 2009 der Bau einer Infraschall-Messanlage fertiggestellt. Infraschall wird mit Hilfe so genannte Mikrobarometer registriert. Diese Instrumente messen nicht den absoluten Luftdruck, sondern die Schwankungen. In der Regel sind an den Mikrobarometern räumliche Filter angeschlossen (sternförmig angeordnete Rohre in Abb. 1). Die flächenhafte Verteilung der räumlichen Filter, erlaubt eine direkte Mittelung des Luftdrucks und des Windfeldes.

Die Infraschallanalage wird von der "Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organisation" (CTBTO) betrieben. Eine Hauptaufgabe ist dabei die Detektion jedwelcher Nuklearexplosion auf der Erde, sei es unterirdisch, unter Wasser oder in der Atmosphäre. Infrasschall ist eine der vier Überwachungsverfahren, gemeinsam mit Seismologie, Hydroakkustik und Radionuklidtechniken.

 
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