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Meteorologie PDF Drucken E-Mail

Meteorologische SensorenMeteorologische Daten, welchen unter anderm die Standardparameter Temperatur, Luftdruck, Feuchte und Windgeschwindigkeit umfassen, werden kontinuierlich am Conrad Observatorium gemessen. Zudem werden auch komplexe Daten zur Regen- und Schneecharakteristik, Wind- und Druckvariationen, und vieles mehr bestimmt. Modernste Instrumente werden dazu eingesetzt. Die meisten Sensoren sind am Kamin über dem Observatorium montiert (Abb. 1). Die meteorologischen Sensoren werden dort ergänzt durch GPS und Datentransferantennen. Im Nahbereich um das Observatorium kommen weitere Sensoren zum Einsatz. Das Hauptziel der meteorologischen Messungen dient hierbei der Unterstürzung der geophysikalischen Datenerfassung und insbesondere deren Interpretation. Aus diesem Grund ist die räumliche und zeitliche Auflösung sehr hoch und liegt deutlich über den üblichen Standards.

 

METLIFT

 

Zusätzlich zur meteorologischen Beobachtung bietet das Observatorium aufgrund seiner ausgezeichneten Infrastruktur eine Plattform für die Entwicklung und den Test von neuen Gerätegenerationen und deren Grundlagen zur Wetter- und Klimabeobachtung. Eine dieser Neuentwicklungen, die momentan einem Langzeittest unterzogen werden, ist der METLIFT, entwickelt unter Leitung von Prof. Dorninger, Universität Wien (Abb. 2). Dieses neue Gerät ermöglicht präzise Messungen von meteorologischen Parametern selbst in extrem schneereichen Gebieten, in welchen oft die Sensorposition durch die sich verändernde Schneeoberfläche verfälscht wird oder der Sensor komplett eingeschneit wird. METLIFT, seit 2010 in der Nähe des COBS in Betrieb, löst diese Probleme. Ein Schneehöhensensor bestimmt die Entfernung zur Oberfläche und die gesamte Station wird in ihrer Höhe entsprechend angepasst.

 
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